Ein weiter Weg (29.3.2019)

Artikel aus der „Bauzeitung“ (Ausgabe 06/2019)

Wir werden heilige Kühe angreifen (29.3.2019)

Artikel aus der „Bauzeitung“ (Ausgabe 06/2019)

Ein Vorhaben, das viele aufregt / Alle gegen Eibl: Anrainer und Ortschef fürchten den Brecher (21.2.2019)

Ein Artikel aus der Zeitung „Tennengauer Nachrichten“ (Ausgabe 21.2.2019)

Heid & Partner Rechtsanwälte kooperieren mit der Tiroler GemNova und eröffnen eine Niederlassung in Innsbruck (29.1.2019)

Nach intensiven Vorarbeiten ist es nun fix. Heid & Partner Rechtsanwälte, die renommierte Spezialkanzlei für öffentliches Wirtschaftsrecht in Wien, eröffnet in den Räumlichkeiten der GemNova in Innsbruck eine neue Niederlassung. Gleichzeitig wurde ein Kooperationsvertrag unterzeichnet, womit die GemNova den Tiroler Gemeinden noch stärkeren rechtlichen Beistand anbieten kann. 

„Wir haben unseren erklärten Wunschpartner gefunden und freuen uns auf viele spannende Aufgaben in Tirol“, erklärt Stephan Heid, Seniorpartner von Heid & Partner und ergänzt: „Die zentralen Schwerpunkte unserer Kanzlei sind auch für die Tiroler Gemeinden das neue Vergabe- und Umweltrecht, das EU Förderungs- und Beihilfenrecht sowie die rechtliche Betreuung komplexer Projekte.“„Es ist eine win-win-win-Situation“, freut sich GemNova Geschäftsführer Alois Rathgeb, „weil die Tiroler Gemeinden und Unternehmen, Heid & Partner als auch die GemNova von dieser Zusammenarbeit profitieren.“

Die GemNova  wurde 2010 vom Tiroler Gemeindeverband mit dem Ziel gegründet, die Tiroler Gemeinden durch die Erbringung von Service- und Dienstleistungen zeitlich, rechtlich und finanziell zu entlasten. Zwischenzeitlich beschäftigt die GemNova in den Bereichen Beschaffung und IKT, Infrastruktur, Pflege, Deutsch und Integration, Fuhrpark- und Personalmanagement rund 420 KollegInnen. Aktuell werden über die GemNova jährlich Projekte in Höhe von rund EUR 350 Mio abgewickelt.

Nach intensiven Vorarbeiten unterzeichnen GemNova-Geschäftsführer Alois Rathgeb (links) und Stephan Heid die neue Kooperation. Hinten: GemNova-Prokurist Nikolaus Kraak und RA Berthold Lindner.
(Foto: © GemNova)

 

Tag der Nachhaltigen Beschaffung: Dr. Stephan Heid als Keynote Speaker des Beschaffungsservice Niederösterreich (21.11. 2018)

Das neue BVergG 2018 hat auch weitreichende Folgen für Regionen und Gemeinden. Die nachhaltige und regionale Beschaffung erfolgt unter neuen Rahmenbedingungen, zB bei der Verfahrenswahl (Innovationspartnerschaft) oder der verpflichtenden elektronischen Beschaffung im Oberschwellenbereich. Aber auch die nachträgliche Änderung von Leistungsverträgen während der Abwicklung eines Projektes (insbesondere durch Nachträge) ist neu geregelt.

Unter diesen neuen Rahmenbedingungen verändert sich auch nachhaltiges Beschaffen. Dr. Stephan Heid ist in seinem Vortrag auf die Möglichkeiten des Einsatzes von ökologischen, aber auch sozialen Eignungs-, Auswahl- und Zuschlagskriterien eingegangen. Einen besonderen Schwerpunkt hat er dabei auf den zulässigen Einsatz von ökologischen Gütesiegeln gelegt und anhand zahlreicher Fallbeispiele erörtert.

Heid & Partner begleiten seit über 15 Jahren das Land Niederösterreich in Vergabeverfahren, jüngst zB bei der Beschaffung von Elektrotankstellen für das Regierungsviertel und der Beschaffung von Nah- und Fernwärme.

Die Innovationspartnerschaft – Eine echte Chance auf Innovation (23.11.2018)

Ein Artikel aus der Zeitschrift ecolex (Ausgabe 11/2018) von Dr. Stephan Heid und Dr. Kathrin Hornbanger

8. Jahreskongress IG Lebenszyklus Bau: Heid und Partner präsentieren neue Grundlagen für die digitale Bau- und Immobilienbranche- Leitfaden: „BIM in der Praxis: Digitalisierung und Recht“ (14.11.2018)

Im Rahmen des jährlichen Herbstkongresses der IG Lebenszyklus Bau in der Wirtschaftskammer Österreich wurden die unter Mitwirkung von Heid und Partner erarbeiteten Modelle und Leitfäden präsentiert.

Um Bauherren und Projektbeteiligte von Gebäuden bei der Komplexität durch digitale Lösungen in technischer, organisatorischer, kultureller und rechtlicher Hinsicht zu unterstützen, wurde der von der Plattform 4.0 und von der IG Lebenszyklus Bau entsprechend begleitete Leitfaden vorgestellt, der einen Überblick zu vergabe- und vertragsrechtlichen Grundlagen, die rund um BIM im Gebäudezyklus zu beachten sind, bietet.

„Die Digitalisierung ist auch im Recht angekommen: Fragen des Leistungsbildes und der Haftung, des Urheberrechts, des Datenschutzes und generell der neuen Kooperationsformen sind vorausschauend in den Verträgen zu klären“, so Stephan Heid.

Der Leitfaden setzt sich unter anderem mit der vertraglichen Einbettung von digitalen Lösungen, dem Umgang mit Lizenzen und Nutzungsvereinbarungen (insbesondere Erteilung/Regelung von Nutzungsrechten und Nutzungsbewilligungen) sowie mit dem Recht der Datenverarbeitung (Datenschutz und EU Datenschutz Grundverordnung – DSGVO) auseinander.

Heid und Partner Rechtsanwälte habe den Leitfaden von Seiten der IG Lebenszyklus betreut.

Credit: IG Lebenszyklus
Präsentierten die neuen Leitfäden für digitale Bauprojekte (v.l.n.r.): Wolfgang Kradischnig (DELTA), Gerald Goger (TU Wien), Stephan Heid (Heid und Partner Rechtsanwälte), Margot Grim (e7 Energie Markt Analyse GmbH), Erich Thewanger (KPMG Advisory GmbH), Karl Friedl (M.O.O.CON).

Lesung „Die Wahrheit über Rechtsanwälte“ im Theater in der Josefstadt (11.11.2018)

„Was Sie schon immer über Rechtsanwälte wissen wollten, aber bisher nicht zu fragen wagten“, könnte das Motte zu Thomas Kurz‘ neuem Buch „Die Wahrheit über Rechtsanwälte“ lauten, das soeben bei MANZ erschienen ist. Der Autor, selbst Rechtsanwalt, nimmt darin seinen Berufsstand augenzwinkernd aufs Korn.

Zu Faschingsbeginn am 11. November wurde das Buch in den ausverkauften Sträußelsälen des Theaters in der Josefstadt in einer Matinee präsentiert. Therese Lohne und Michael Dangl hielten die Besucher, darunter auch viele Anwältinnen und Anwälte, mit einer fulminanten Lesung bei Laune. Thomas Kurz dankte allen Beteiligten und signierte noch lange nach der Lesung am leergekauftem Büchertisch sein Werk.

Preis: EUR 17,90

Bestellung unter: www.manz.at

Presseaussendung: Fachtagung ‚Building Information Modeling (BIM) in der Praxis angekommen“ (16.10.2018)

Building Smart Austria und Heid & Partner Rechtsanwälte holen in Salzburg innovative Bauvorhaben vor den Vorhang 

Building Information Modeling (BIM)

Die Digitalisierung verändert auch die Baubranche grundlegend. Ein wesentlicher Aspekt ist dabei das integrale Planen von Architekten und Fachplanern in einem softwarebasierten Gebäudemodell („digitaler Zwilling“). Auf diesen können in der Folge Baufirmen und Gebäudenutzer bei Errichtung und Betrieb aufsetzen. „Die Etablierung von BIM bedeutet nicht nur einen Wechsel von 2D- hin zur 3D-Planung. Es geht auch um die Transformation einer ganzen Branche ins digitale Zeitalter, die die einzelnen kleinen, mittleren und großen Unternehmen der Österreichischen Bauwirtschaft nicht alleine vollziehen können“, so Alfred Waschl, Mitgründer von Building Smart Austria.

Vorbildprojekte HBLFA Rotholz und  TU Graz

Gemeinsam mit Co-Veranstalter Stephan Heid von Heid & Partner wurden am 11.10.2018 im „Cool Mama Hotel“ in Salzburg innovative Bauherren und deren Konsulenten vor den Vorhang gebeten: Das öffentliche Bauprojekt „HBLFA Rotholz“ – eine Schul- und Forschungseinrichtung in Rotholz/Tirol – und das Projekt „Electronic Based Systems Center“ der TU Graz wurden in jeweils mehreren Fachvorträgen aus technischer, organisatorischer und rechtlicher Sicht analysiert. Gerhard Draxler, der Bauherrenvertreter in Rotholz resümiert: „Ich habe erst im Laufe des Projektes die Möglichkeiten von BIM für den Bauherren kennengelernt, musste aber rasch entscheiden, wieviel BIM für mich und den späteren Nutzer zweckmäßig ist.“ Bereits Erfahrung mit BIM hatten hingegen die Planer vom Architekturbüro „Alles wird Gut“ sowie die Tragwerksplaner von Fritsch, Chiari & Partner, die bei der TU Graz mit dem Modell des „Open BIM“ (Modellierung in mehreren Fachmodellen mit anschließender Verschneidung) eine noch intensivere Form der Zusammenarbeit gelebt haben. Abgerundet wurde der Erfahrungsaustausch durch den Bericht der Schweizer Architekten von „building group“, die den monetären Nutzen bei Verfügbarkeit valider Gebäudedaten im Verkaufsfall mit rund 4% des Kaufpreises angegeben haben.

Aufruf an die Politik

Wünschenswert – so das Resümee der Veranstalter – wäre ein stärkeres Engagement staatlicher Stellen bei der Digitalisierung im Baubereich. Alfred Waschl und Stephan Heid warnen: „Andere Länder in Europa verpflichten bereits zu BIM im Genehmigungsverfahren oder verpflichten zumindest große Bauherren zur Durchführung von Pilotprojekten. Selbst die im Baubereich eher konservative Schweiz hat in einem „Digitalen Aktionsplan“ jüngst beschlossen, dass ab 2021 für Immobilien und ab 2025 für Infrastrukturanlagen die BIM-Methode verpflichtend ist. Österreich muss vergleichbare Schwerpunkte setzen, um den Anschluss nicht zu verlieren.“

building SMART Austria ist eine offene Plattform, deren Ziel die Entwicklung digitaler Lösungen in allen Sektoren des Built Environments, also über die gesamte Wertschöpfungskette und den gesamten Lebenszyklus hinweg, ist. Das Austrian Chapter von buildingSMART vertritt die weltweite Initiative für Open BIM (Building Information Modeling) in Österreich, in enger Abstimmung mit den Chapters in Deutschland und in der Schweiz, sowie buildingSMART international. Ziel ist die Erhöhung der Qualität und Effizienz von Bauprojekten in der Immobilienwirtschaft und bei Infrastrukturprojekten.

Link: www.ots.at