Franz Oberleitner legt das „Wasserrechtsgesetz“ in neue Hände, auch in die von Berthold Lindner (6.10.2018)

Der 6. Oktober 2018 wird dem Doyen des österreichischen Wasserrechts, Franz Oberleitner, sehr gut in Erinnerung bleiben. Nach einem informativen Besuch im Wasserleitungsmuseum Kaiserbrunn in Reichenau samt Inspektion der Quelle, die Wien täglich mit quellfrischem Trinkwasser beliefert, wurde ihm bei strahlendem Herbstsonnenschein die 4. Auflage des eben erschienenen Wasserrechtskommentars von seinen Nachfolgeautoren Wolfgang Berger (Rechtsanwalt in Wien), Nikolaus Bachler (Hofrat es VwGH/Ersatzmitglied am VfGH), sowie Berthold Lindner (Rechtsanwalt und Partner bei Heid und Partner Rechtsanwälte), übergeben. Mit einem herzlichen „Du“ dankte Franz Oberleitner bei einem feierlichen Essen im Looshaus dem neuen Team für die erfolgreiche Übernahme.

 

© Hemma Korinek/MANZ
Nikolaus Bachler, Franz Oberleitner, Wolfgang Berger und Berthold Lindner mit ihrem „Wasserrechtsgesetz“

Digitale Verpflichtigungen (Oktober 2018)

Ein Artikel aus der Zeitschrift Bauzeitung 19/2018 mit Gastkommentar von RA Dr. Stephan Heid.

Presseaussendung „Erste Innovationspartnerschaft Österreichs ausgeschrieben“ (24.9.2018)

Heid & Partner Rechtsanwälte setzen als erste Kanzlei das neue Vergabemodell „Innovationspartnerschaft“ für das Land Niederösterreich und die ÖBB im Mobilitätsbereich um

Digitales Parkplatzinformationssystem

Mit einem digitalen Parkplatzinformationssystem für ihre 200 Park- und Ride-Anlagen mit rund 30.000 Stellplätzen wollen das Land Niederösterreich auf seinem Gebiet und die ÖBB-Infrastruktur AG österreichweit den Komfort ihrer Kunden erhöhen: In Echtzeit abrufbare Auslastung von Park- und Ride-Anlagen, Vorschaurechner und integrierte Buchungs- und Bezahlfunktionen sollen die Kombination von PKW und Zug attraktiver machen. Für die Umsetzung dieser Funktionen wird ein „Innovationspartner“ in einem EU-weiten Vergabeverfahren gesucht. „Wir sind hier mit den beiden Auftraggebern Vorreiter bei der Beschaffung innovativer Leistungen und haben uns für dieses neue Modell entschieden, das erst seit dem Inkrafttreten des Bundesvergabegesetzes 2018 zur Verfügung steht“ sagt Seniorpartner Stephan Heid.

Kostenobergrenze und Meilensteine

Das Verfahren führt in 3 Stufen (Auswahl des Innovationspartners – F&E-Phase – Erwerb) zum Ziel, kann aber bei technischer oder kommerzieller Aussichtslosigkeit jederzeit vom Auftraggeber gestoppt werden. „Aufgrund der Markterkundigungen der Auftraggeber sind wir sicher, dass Lösungen entwickelbar sind und wir mit dem richtigen Partner das Verfahren bis zum Ende durchziehen können. Vorsorglich verhandeln wir auch eine Kostenobergrenze sowie Meilensteine bis zum Projekterfolg. Ausschlaggebend für eine erfolgreiche Zusammenarbeit wird eine faire Verteilung von Entwicklungsrisiken und Verwertungsrechten sein“ so Stephan Heid.

Die Zukunft der Innovationspartnerschaft

Das neue Modell lässt sich überall dort anwenden, wo herkömmliche Vergabeverfahren im Bereich IKT, Energie, Verkehr etc. zu wenig flexibel sind, um die Kooperation von öffentlicher Hand und privatem Know-how zu sichern. Stephan Heid ist daher überzeugt, dass „die digitalen Zukunftsmärkte mit diesem neuen Werkzeug auch vergaberechtlich beherrschbar sind.“

Link: www.ots.at

Presseaussendung „Heid & Partner neu: Der Spitzenreiter im Vergaberecht baut aus“ (6.9.2018)

Heid & Partner Rechtsanwälte erweitern ihre Schwerpunkte mit Top-Juristen und starten im September eine „Spezialkanzlei für öffentliches Wirtschaftsrecht“.

Wien (OTS) – Eine der erfolgreichsten „Boutique-Kanzleien“ Österreichs vergrößert ihr Angebot. Ausgehend von der topgerankten Spitzenposition im Vergaberecht wird auch in neuen Rechtsbereichen mit 10 Juristen und insgesamt 20 Mitarbeiter(innen) beraten.

Heid & Partner: die andere Wirtschaftskanzlei

Stephan Heid sieht in der Erweiterung ein großes Asset, mit einem breiteren Portfolio und einem verstärkten Team Mandanten noch umfassender zu betreuen. „Querdenken ist dabei Teil unserer Unternehmenskultur. Wir akzeptieren Regeln, aber nicht die Grenzen der Gewohnheit“ sagt Seniorpartner Stephan Heid. Das erweiterte Team aus renommierten Top-Juristen und exzellenten Nachwuchstalenten bietet neben der Kernkompetenz im Vergaberecht ein Portfolio aus Umwelt- und Anlagenrecht, Bau- und Bauwerkvertragsrecht, IT-Recht und Datenschutz, EU-Förderungs- und Beihilfenrecht. „Die neue Kanzlei ist in allen Phasen der Spezialist für komplexe Projekte – von der Neuen Donaubrücke in Linz bis zum Brenner-Basistunnel, von der E-Mobilität bis zu Windparks.“

Erfahrung und Expertise: noch umfassender im Umwelt- und Vergaberecht

Mit Partner Berthold Lindner (vormals Haslinger Nagele) verbreitern Heid & Partner eindrucksvoll ihre Kompetenz in Sachen Umweltrecht, Kathrin Hornbanger, eine der führenden Vergaberechtsexpertinnen Österreichs verstärkt neben Stephan Heid und seinem langjährigen Kanzleikollegen Thomas Kurz den Fokus Vergaberecht. Partner Daniel Deutschmann und Berthold Hofbauer stammen aus dem juristischen Kernteam von Stephan Heid und repräsentieren die dynamisch-kompetitive junge Generation. „Unsere besondere Stärke liegt in der Kombination von erfahrenen, arrivierten und jungen Anwälten, denen die Zukunft gehört“ meint Stephan Heid.

Branchenmix mit Großprojekten

Die Auftragsliste zum Start der neuen Kanzlei umfasst mehrere Großkaliber im öffentlichen Wirtschaftsrecht: In Linz geht es um die Betreuung einer Stadtteilentwicklung mit 36.000 Quadratmeter, in St.Pölten um die Umsetzung des Bundesvergabegesetzes 2018 im Regierungsviertel. Prominent auf der Klientenliste steht mit dem Brenner-Basistunnel das mit Abstand größte Bauprojekt Österreichs. Hier hat das Kernteam von Heid & Partner in den letzten drei Jahren bereits zahlreiche Nachprüfungsverfahren im Vergaberecht erfolgreich abgeschlossen. Gleiches gilt für die größte Deponiesanierung in Österreich bei Wr. Neustadt. Auch zum Thema Gesundheit setzt die neue Kanzlei ein deutliches Signal. Für die Pensionsversicherungsanstalt schreiben Heid & Partner regelmäßig Reha-Leistungen in verschiedenen Indikationen aus.

Gerankt und innovativ

Neben der operativen Tätigkeit für die Klienten arbeitet das Kanzleiteam auch umfassend wissenschaftlich. So entsteht gerade der erste Kommentar zum neuen Bundesvergabegesetz 2018; die neue Gesetzesausgabe wurde bereits Anfang September allen Klienten zugesandt. Der seit 15 Jahren erscheinende Vergabe-Infoletter (VIL) wird runderneuert und auch die 5. Auflage des Standardwerkes „Handbuch Vergaberecht“ wurde bereits in Angriff genommen. „Mit dieser umfassenden Publikationstätigkeit sichern wir unseren Know-how-Vorsprung und den Fortbestand unserer Topplatzierungen in allen Anwaltsrankings“.

NEU. BRANDAKTUELL. UND ANDERS.

Mit der Gründung der Heid & Partner Rechtsanwälte GmbH startet eine der renommiertesten Vergaberechtskanzleien des Landes neu durch. Wir freuen uns besonders über die Zusammensetzung des engagierten Teams aus absoluten Top-Juristen.

Mit Kanzleipartner Berthold Lindner (vormals Haslinger Nagele & Partner) verbreitern wir unsere Kompetenz in Sachen Umwelt- und Anlagenrecht. Kathrin Hornbanger, eine der führenden Vergaberechtsexpertinnen Österreichs, verstärkt den Fokus Vergaberecht und erweitert unser Spektrum um EU-Förderungs- und EU-Beihilfenrecht.

Unser langjähriger Kanzleikollege Thomas Kurz bringt seine anerkannte Kompetenz im Bauwerkvertragsrecht ein. Kanzleipartner Daniel Deutschmann und Mitarbeiter Berthold Hofbauer stammen aus unserem juristischen Kern-Team und repräsentieren die dynamisch-kompetitive junge Generation der Kanzlei insbesondere in den Themen Digitalisierung und IT-Recht.

Mit dem Neustart wird aus der Boutique-Kanzlei für Vergaberecht eine Spezialkanzlei für öffentliches Wirtschaftsrecht. Gemeinsam verpflichten wir uns dem Motto „Recht anders gedacht“ – stets mit den besten juristischen Lösungen für unsere Mandanten.

Der Bestbieter im Bauwesen – eine Frage des Prinzips (Juni 2018)

Ein Artikel aus der Zeitschrift „Bauzeitung“ 6/2018 mit RA Dr. Stephan Heid.

Lebenszyklus-Award 2018

Als Jurymitglied des Lebenszyklus-Awards 2018 freuen wir uns sehr, Sie über diesen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Preis informieren zu dürfen.

Zum zweiten Mal in Folge werden öffentliche und private Bauherren sowie Institutionen für eine hohe Prozess-, Kultur- und Organisationsqualität bei der Planung, Finanzierung, Errichtung und Bewirtschaftung ihrer Bauwerke ausgezeichnet. Für lebenszyklusorientierte Infrastrukturprojekte wird der Special-Award „Lebenszyklusorientierter Infrastrukturbau 2018“ in Kooperation mit dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) vergeben.

Die Einreichung ist einfach und unkompliziert, die benötigten Einreichunterlagen entsprechen im Wesentlichen dem Bestandteil von Ausschreibungen.

Der Award wird einerseits im Rahmen des Forum Infrastruktur am 16.10.2018 im bmvit (Verleihung Special Award für lebenszyklusorientierte Infrastrukturprojekte) und schließlich beim Herbstkongress der IG Lebenszyklus Bau am 12.11.2018 öffentlichkeitswirksam verliehen.

Hier finden Sie ein kurzes Video zu den Preisträgern des Lebenszyklus-Awards 2016: www.youtube.com/watch?v=d_Zk6MeSEks. Reichen Sie ein und nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihre Projekte vor einem hochkarätigen Publikum aus Bauherren- und Branchenvertretern zu präsentieren.

In der Anlage übermitteln wir Ihnen den Folder mit allen relevanten Informationen. Die Einreichdokumente und alle weiteren Informationen finden Sie unter http://www.ig-lebenszyklus.at/lebenszyklus-award-2018. Bitte beachten Sie die Einreichfrist bis 31.5.2018.

Wir würden uns freuen, Ihr Projekt beim Lebenszyklus-Award zu sehen.

Bei Fragen steht Ihnen die Geschäftsstelle der IG Lebenszyklus Bau unter office@ig-lebenszyklus.at gerne zur Verfügung.

Bild: Quelle http://www.ig-lebenszyklus.at/lebenszyklus-award-2018/

Heid & Partner Rechtsanwälte feierten mit Autoren und Mandanten die erste umfassende Kommentierung zur Totalrevision des Bundesvergabegesetzes 2018 (16.7.2019)

Heid & Partner Rechtsanwälte begrüßten am 16.Juli 2019 zur Feier des soeben erschienenen ersten Kommentars zum BVergG 2018 Herausgeber, Autoren und Mandanten im Motto am Fluss. Seniorpartner Dr. Stephan Heid, Co-Herausgeber Mag. Hubert Reisner, Bundesverwaltungsgericht und Gastredner Univ.-Prof. Dr. Josef Aicher informierten über das im Verlag Österreich erschienene Werk von 13 Autoren sowie die wesentlichsten Neuerungen dieser Totalrevision des Gesetzes. Unter den Gästen waren zahlreiche Autoren, Vertreter aus der Verwaltung und der Finanzprokuratur sowie der verantwortliche Jurist des BVergG 2018, Dr. Michael Fruhmann, BMVRDJ.

 

Die Gliederung des Kommentars entspricht dem Aufbau des BVergG 2018. Neben dem „klassischen“ Teil für öffentliche Auftraggeber sind auch die Regelungen für Sektorenauftraggeber, der Rechtsschutz vor dem Bundesverwaltungsgericht und sämtliche Verpflichtungen nach Zuschlagserteilung sowie die zivilrechtlichen Bestimmungen umfasst. Zur besseren Übersichtlichkeit ist jeder Paragraf in einen Kommentar-Teil und einen zusätzlichen Judikatur-Teil gegliedert, welcher die wesentliche Rechtsprechung des EuGH, EuG, VfGH, VwGH, BVA und BVwG umfasst.

 

Bild: RA Dr. Stephan Heid, o. Univ. -Prof. Dr. Josef Aicher, Mag. Hubert Reisner (v.l.n.r.)
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