BAU: Bestand als Business Case

Bestand als Business Case, Severin Plattner leitet Arbeitsgruppe „Recht & reUse“

Alle sind sich einig: Die Bau- und Immobilienwirtschaft bedarf einer Transformation. Am besten wirtschaftlich, ökologisch und gesellschaftlich soll sie sein. Was zu gut klingt, um wahr zu sein ist real und die IG Lebenszyklus Bau macht konkrete Schritte, um diese Zukunft voranzutreiben. Das Zauberwort lautet Bestand. Das Immobilien Magazin berichtet, wie 90 Unternehmen gemeinsam mit zahlreichen Expert:innen in neun Arbeitsgruppen zusammenarbeiten, um praxisnahe Lösungen zu Sanierung, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und neuen Geschäftsmodellen zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe „Recht & reUse“ wird von unserem Rechtsanwalt & Counsel Severin Plattner geleitet.

Bestand als Wirtschaftsmotor

Unter dem Leitthema „Bestand als Business Case“ arbeitet die IG Lebenszyklus Bau daran, Gebäudebestand als zentralen Hebel für die Transformation der Bau- und Immobilienbranche zu etablieren. Entscheidend ist hierbei, Bestand nicht nur ökologisch und technisch neu zu denken, sondern auch wirtschaftlich, wie der Sprecher der Interessengemeinschaft betont. Ein Business Case, der Investitionen ermöglicht und Innovation vorantreibt.

Das Ziel ist, konkrete Werkzeuge und Best Practices für die praktische Umsetzung bereitzustellen. Ergänzend wird das Vorhaben durch Veranstaltungsformate unterstützt, wie den Sanierungsgipfel und den Herbstkongress der IG Lebenszyklus Bau 2026 am 3. November.

Severin Plattner leitet Arbeitsgruppe „Recht & reUse“

Die Arbeitsgruppe „Recht & reUse“ wird von unserem Rechtsanwalt & Counsel Severin Plattner geleitet. Sie nimmt sich der Frage nach der Gewährleistung und Haftung für wiederverwendete Bauteile an. Das Lösen dieser Fragestellung ist Voraussetzung für die breite Anwendung von Reuse-Lösungen und somit essenziell für eine ökologische sowie wirtschaftliche Transformation der Bau- und Immobilienbranche.

Weitere Arbeitsgruppen

Die acht weiteren Arbeitsgruppen befassen sich unter anderem mit Konstruktion und Technik, um Lösungsansätze für die größten technischen Herausforderungen zu erarbeiten. Die Arbeitsgruppe „Partnerschaftlich bauen“ widmet sich der Weiterentwicklung partnerschaftlicher Vertragsmodelle für verbesserte Qualität, Effizienz und wirtschaftliche Umsetzung. Auch KI-gestützte Lösungen werden betrachtet. Eine Arbeitsgruppe nimmt sich der digitalen Bestandserfassung und KI-gestützten Dokumentation an, um praxisnahe Ansätze für eine digitale Erfassung und Dokumentation von Bestandsgebäuden zu schaffen, die als Grundlage für Planung, Betrieb und zirkuläres Bauen dienen.

Lernen Sie Näheres zu den Arbeitsgruppen hier im Immobilien Magazin: